Der Körper trägt Zeit.
Leise.
Ohne zu fragen.
Irgendwann schaut man sich an
und erinnert sich
an eine andere Selbstverständlichkeit.
Nicht als Verlust.
Eher als fernes Licht.
Dann kommt der Vergleich.
Nicht laut.
Nur ein Gedanke, der hängen bleibt.
Das Ego meldet sich.
Nicht schreiend.
Eher räuspernd.
Und plötzlich wird das Licht gedimmt.
Nicht aus Scham.
Aus Schutz.
Weil Berührung
nicht geprüft werden will.
Nur ankommen.
Und irgendwo darunter
bleibt etwas unberührt:
die Fähigkeit, Wärme zu fühlen.
Jetzt.
Hier.
Manchmal reicht das.
Manchmal nicht.
Beides darf wahr sein.