IV. Bewegung durch Intensität, Zweifel und Reifung

5 Fragmente
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Es überkommt mich.

Es überkommt mich.

Nicht wie ein Gedanke,
nicht wie ein Ziel.
Sondern wie ein Wetter,
das sich nicht erklären lässt.

Dann tost es in mir –
hoch, tief,
wunderschön,
unerträglich.

Und alles in mir will handeln.
Will sagen, tun, klären,
weglaufen, losgehen,
irgendwas.

Aber etwas in mir weiß:

Nicht jetzt.
Noch nicht.

Ich bleibe.
Mitten in der Welle.

Nicht als Opfer,
nicht als Held.

Nur als jemand,
der fühlt,
ohne sich zu verlieren.

Irgendwann wird es still.
Nicht leer –
nur klar.

Dann gehe ich.