Ich war fast schon fort.
Still.
Am Rand des Lebens.
Und dann
warst du es,
die ging.
Ganz.
Oder fast.
Ich weiß es nicht.
In diesem Augenblick
war alles da:
Weichheit.
Nacktheit.
Wirklichkeit.
Ohne Schutz.
Ohne Masken.
So bin ich
noch nie jemandem begegnet.
Nicht einmal mir selbst.
Und du hast dich hingegeben.
Ganz.
So still,
so tief,
so klar,
dass das Leben selbst
durch dich atmete.
Da war keine Frage mehr.
Keine Rolle.
Nur wir –
in einem Raum,
den niemand gemacht hat.
Und plötzlich
hatte ich Angst.
Nicht um mich.
Nur um dich.
Diese Begegnung
hat etwas geöffnet,
das nicht mehr zugeht.
Sie klingt nach.
In mir.
Bis jetzt.
Vielleicht war es das Leben,
das uns –
für einen Moment –
alles gezeigt hat.