Dann steht plötzlich jemand vor mir,
und alles Große wird klein.
Kein Sein, kein Wissen, kein Licht —
nur Haut, Atem,
und dieses Zittern im Innersten,
das Menschsein heißt.
Ich sehe seine Augen,
und in ihnen mein eigenes Rufen.
Wir lehnen aneinander
wie zwei Wellen,
die sich für einen Moment erkennen,
bevor sie wieder Meer werden.
Und ja,
es ist verwirrend,
wenn das Ewige
durch die Schwäche atmet.
Doch vielleicht ist genau das
die Liebe selbst.