Ich weiß nicht,
ob ich etwas gebe.
Vielleicht bin ich einfach nur da.
Vielleicht bin ich einfach still genug,
dass etwas auftauchen kann,
was niemand gesucht hat.
Ich halte nicht.
Ich repariere nicht.
Ich warte nicht einmal.
Ich sitze da,
und atme.
Und bleibe.
Und manchmal bricht etwas auf.
Ein Zittern.
Ein Wort.
Eine Träne, die keinen Grund braucht.
Und vielleicht ist das schon alles.
Vielleicht ist das Liebe.
Nicht als Gefühl.
Nicht als Geste.
Sondern als leises, unfassbares: Ich bin hier.
Ohne etwas zu wollen.
Ohne etwas zu retten.
Ohne Bedeutung.
Und trotzdem:
Ganz.