II. Innere Verletzlichkeit, Müdigkeit, Sehnsucht

7 Fragmente
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Manchmal suche ich das Ende.

Manchmal suche ich das Ende.

Nicht den Tod –
nur das Ankommen.

Ein Punkt,
kein Komma.
Ein leises:
Jetzt ist gut.

Aber das Leben schreibt in Schleifen.
Dreht sich weiter,
wächst,
löst,
öffnet.

Und ich?

Ich bleibe.
Mitten im Satz.
Zwischen Hoffnung und Halt.

Und lausche –
ob da irgendwo
doch ein Punkt fällt.

Und wenn nicht,
dann atme ich weiter.

Nicht weil ich muss.
Sondern weil ich noch da bin.
Noch hier.
Noch offen.